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SO42 Bildung

Key Information


Lead Partner

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung

Email:

josef.staar@noel.gv.at

Efre-Kofinanzierung:

€ 2 462 732,05

Gesamtkosten:

€ 2 897 331,83

Laufzeit:

02/2016 – 10/2019

Projektpartner

Nyugat - Pannon Terület- és Gazdaságfejlesztési Szolgáltató Közhasznú Nonprofit Kft.
Soproni Egyetem
Stadtschulrat für Wien Europa Büro
Wiener Kinderfreunde
Land Burgenland

Zusammenfassung


Sprachliche, soziale und interkulturelle Kompetenzen sind wesentliche Faktoren für eine positive Entwicklung in den Grenzregionen und bilden den Grundstein für zukünftige grenzüberschreitende Kooperationen. Argumente wie Chancengleichheit, sozialer Zusammenhalt und wirtschaftliche Gründe sprechen auch für die frühe Förderung dieser Kompetenzen. Zudem bereichert früher Spracherwerb die Persönlichkeit Einzelner und schafft eine wichtige Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit im späteren Berufsleben. Aus diesem Grund steht im Projekt die Förderung der oben genannten Schlüsselkompetenzen vom Kindergarten bis in die Schule im Vordergrund, zu der neue innovative Ansätze durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Partner entwickelt werden. Das Innovative im Projekt sind die systemische Herangehensweise (Kindergarten / Eltern / Schule / Verwaltung / pädagogische Ausbildung) und die Qualitätsentwicklung der durchgängigen Sprachbildung in der Projektregion.

Kernoutputs:

  • Erstellung eines Gesamtpakets neuer methodisch-didaktischer Materialien zur nachbarsprachlichen / mehrsprachigen Bildung an der Nahtstelle Kindergarten-Schule.
  • Installation einer elektronischen Wissensplattform zur nachhaltigen Nutzung und Vernetzung der neuen innovativen Methoden und Materialien, Qualifizierung der PädagogInnen nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.


Herangehensweise:

  • Entsprechende Qualifizierung, grenzüberschreitende Weiterbildungsangebote und Vernetzung für PädagogInnen, Praktika für StudentInnen
  • Schaffung eines integrierten Netzwerks der Verwaltungs- und Ausbildungseinrichtungen, als Verantwortliche für die nachhaltige Sicherung der Ergebnisse
  • Grenzüberschreitende Aktivitäten zwischen Bildungseinrichtungen für Kinder und SchülerInnen
  • Bewusste Einbindung und Informierung der Eltern zum Mehrwert der mehrsprachigen Bildung als Teil einer gemeinsamen Bildungslandschaft

Key Information


Lead Partner

Pannon Egyetem

Email:

kancellaria@uni-pannon.hu

Efre-Kofinanzierung:

€ 768 564,61

Gesamtkosten:

€ 904 193,66

Laufzeit:

09/2016 - 08/2019

Projektpartner

Veterinärmedizinische Universität Wien

Zusammenfassung


Sichere und qualitativ hochwertiger Geflügelprodukte und die Reduktion von Zoonosen sind gemeinsame Ziele in Österreich und Ungarn. In beiden Ländern geht es um Tierschutz, die Reduktion von Emissionen und die Fütterung von Geflügel ohne gentechnisch veränderte Organismen (GMO). Um diese Anforderungen zu erfüllen, sind Geflügelgesundheit und -ernährung von besonderer Bedeutung.

Die Geflügelklinik der Vetmeduni in Wien und die Georgikon Fakultät der Pannonischen Universität sind anerkannte Einrichtungen in den vorab genannten Bereichen. Das Kooperationsprojekt beinhaltet gemeinsame Forschung, Beratungs- und Lehrtätigkeit und kombiniert die unterschiedlichen aber synergistischen wissenschaftlichen Profile und Infrastruktur. Die gemeinsame Abhandlung von Gesundheits- und Ernährungsaspekten der Geflügelproduktion birgt einen beispiellosen Ansatz, um Anforderungen der Region und darüber hinaus zu adressieren.

Die Einbindung der nationalen Geflügelorganisationen beider Länder als strategische Partner, um Probleme in der Region aufzuzeigen und Ergebnisse der Forschung und Beratung zu verbreiten, ist ein wesentlicher Gesichtspunkt im Projekt. Projektergebnisse beinhalten die Verbreiterung der Wissensbasis von Studierenden, gemeinsame Veröffentlichungen für die Wissensgesellschaft, für Geflügel- und Futterproduzenten und Konsumenten sowie die Intensivierung von Kontakten der Geflügelsektoren beider Länder, um Erfolge und Probleme gemeinsam zu bearbeiten.

Letztlich bilden die verschiedenen öffentlichen und interkulturellen Veranstaltungen die Grundlage, um langfristig Kontakte zwischen den TeilnehmerInnen beider Seiten der Grenze zu etablieren. Langfristig bildet das vorliegende Projekt die Grundlage, um neue gemeinsame Projekte in der Geflügelproduktion zu initiieren. Ein besseres Verständnis der Geflügelgesundheit und -ernährung wird die nachhaltige Nutzung landwirtschaftlicher Ressourcen stärken und die Lebensbedingungen in der Region verbessern.

Key Information


Lead Partner

Technische Universität Graz

Email:

steinbauer@ist.tugraz.at

Efre-Kofinanzierung:

€ 701 626,34

Gesamtkosten:

€ 825 442,79

Laufzeit:

01/2017 – 12/2019

Projektpartner

Oesterreichische Computer Gesellschaft (OCG)
Stiftung private Pädagogische Hochschule Burgenland
Széchenyi István Egyetem
Neumann János Számítógép-tudományi Társaság

Zusammenfassung


Die zukünftige Entwicklung von Wirtschaft, Wohlstand und Lebensqualität in Europa hängt stark von nachfolgenden Faktoren ab. Moderne Prozesse und Methoden sind essentiell für global wettbewerbsfähige Produkte. Moderne Produktion als Zusammenspiel von Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI) werden immer bedeutender. Darüber hinaus werden neue, innovative Produkte und Services notwendig sein, um eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung zu gewährleisten. Um solche Produktentwicklungen zu ermöglichen, werden junge Menschen mit fundiertem Wissen und entsprechenden Fähigkeiten in den Bereichen Robotik und KI benötigt. Ein entsprechend entwickelter Arbeitsmarkt trägt daher zu den strategischen Zielen des Kooperationsprogrammes (intelligentes, nachhaltiges, integratives Wachstum) entscheidend bei. Neue Ideen und verbessertes Humankapital ermöglichen es aber auch Unternehmen qualitative Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. All dies trägt schließlich sowohl zur Erfüllung der strategischen Ziele als auch des operativen Programmziels (Stärkung des Arbeitsmarktes) bei. Um dies zu erreichen, planen wir die Einführung eines standardisierten Ausbildungssystems für junge Menschen in den Bereichen Robotik und KI. Die Ausbildung erfolgt auf hohem Niveau, um jungen Menschen eine außergewöhnliche und befriedigende Karriere zu ermöglichen. Ein professionelles Zertifizierungssystem, ähnlich dem des ECDL, sowie die Einbindung von Stakeholdern (Bildungseinrichtungen, öffentliche Institutionen, Unternehmen) in die Projektentwicklung sollen die Akzeptanz des Ausbildungssystems und der erworbenen Fähigkeiten der jungen Menschen vonseiten der Unternehmen und weiterer Bildungseinrichtungen gewährleisten. Das Konzept „Train the Trainer“ ermöglicht es, das System in der gesamten Projektregion einzuführen. Da die oben beschriebenen Herausforderungen das gesamte Programmgebiet betreffen, ist es unumgänglich dieses Projekt in einer grenzüberschreitenden Weise umzusetzen.

Key Information


Lead Partner

Pannon Egyetem

Email:

palyi@georgikon.hu

Efre-Kofinanzierung:

€ 902 151,73

Gesamtkosten:

€ 1 061 354,98

Laufzeit:

01/2017 – 12/2019

Projektpartner

Energieplattform NÖ-SÜD/Schneebergland
Studien- und Technologie Transfer Zentrum Weiz GmbH
Győri Műszaki Szakképzési Centrum Hild József Építőipari Szakgimnáziuma

Zusammenfassung


Wirksamer Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung ist dringlicher denn je und kann nur von allen Staaten gemeinsam erreicht werden. Erster Schritt zu einer stärkeren internationalen Zusammenarbeit ist eine engere Kooperation mit dem Nachbarstaat. Ein Engpass auf dem Weg zu nachhaltigeren Energiesystemen ist der Mangel an Fachkräften. In Ungarn und in Österreich gibt es viele gut ausgebildete Fachkräfte in Bereichen wie Bautechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau, die bereits im Beruf stehen und Aufgaben im Energiebereich übernehmen möchten. Im Vorgängerprojekt REBE wurden die Grundlagen für eine Bildungszusammenarbeit geschaffen, REBE II wird 50 dieser Fachkräfte eine konkrete, hochwertige und berufsbegleitende Pilotausbildung zum zertifizierten Energietechniker anbieten. Die neuen Regeln des europäischen Hochschulraums machen es möglich, dass diese Ausbildung für Österreich und Ungarn gemeinsam durchgeführt wird. Die Studierenden werden in dieser dreisemestrigen Ausbildung umfassende Kenntnisse in energietechnischen Grundlagen, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien und Kompetenzen in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit erwerben. Anschließend können sie den Diplomingenieur mit weiteren zwei bis drei Semester erlangen. Bilaterale Lehrveranstaltungen, Projektarbeiten und ergänzende Maßnahmen wie eine regionale Diplomarbeitsbörse zur engeren Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen und eine grenzüberschreitende Plattform zur Präsentation innovativer, regionaler PIlotprojekte werden beitragen, Bildungszusammenarbeit und Wissenstransfer im Grenzraum zu intensivieren. Die bilaterale Ausbildung zum Energietechniker wird nach erfolgreichem Projektabschluss von den beteiligten vier Bildungseinrichtungen in Keszthely, Wr. Neustadt, Weiz und Györ regelmäßig durchgeführt werden. Die zunehmende Zahl von "bilateralen Absolventen" wird sich entsprechend positiv auf eine nachhaltige Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auswirken.


buildings
Priorität 1
WETTBEWERBSFÄHIGKEIT
VON KMU
envira
Priorität 2
UMWELTSCHUTZ
UND EFFIZIENTE
RESSOURCENNUTZUNG
rail
Priorität 3
NACHHALTIGER
VERKEHR
institution
Priorität 4
BESSERE
INSTITUTIONELLE
ZUSAMMENARBEIT

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