Interreg ornament

SO23 Wasser

Key Information


Lead Partner

Észak-dunántúli Vízügyi Igazgatóság

Email:

titkarsag@eduvizig.hu

Efre-Kofinanzierung:

€ 236 300,00

Gesamtkosten:

€ 278 000,00

Laufzeit:

01/2017 – 12/2018

Projektpartner

Amt der Burgenländischen Landesregierung (Bundeswasserbauverwaltung Burgenland)

Zusammenfassung


In den letzten Jahrzenten war das gemeinsame Einzugsgebiet der Leitha/Lajta von mehreren Überflutungen betroffen, die großflächige Schäden in der österreichisch-ungarischen Grenzregion verursachten. Das Hochwasserrisiko in der Grenzregion kann nur mit grenzüberschreitendem und koordiniertem Hochwassermanagement reduziert werden, wie das in der EU-Hochwasserrichtlinie vorgeschrieben ist.

Die erforderliche Grundlagen, vorläufige Hochwasserabflussberechnungen und mögliche Maßnahmen wurden im Rahmen des Projekts „Ceframe” ausgearbeitet. Ein bilaterales Memorandum wurde unterzeichnet mit Empfehlungen für die zukünftige Kooperation. Da die APSFR-Gebiete an der Grenze nicht angepasst sind, sind weitere gemeinsame Aktivitäten strategischer Natur nötig, um das Sicherheitsniveau an die jeweiligen Anforderungen der beiden Länder anzupassen. Der Hochwasserwellenablauf in den untersten 37 km der Leitha/Lajta ist ein komplexer Vorgang, bei dem Überflutungen, Speicherbecken und mehrere Flussläufe zusammenwirken. Die Maßnahmen beider Länder beeinflussen gegenseitig die lokalen Verhältnisse. Nur koordinierte Anstrengungen führen zu beiderseitigen Vorteilen.

Das Hauptziel des Projekts ist die Umsetzung des bilateralen Memorandums für strategisches Hochwasserrisikomanagement: Die Unterstützung des Entscheidungsprozesses in der Österreichisch-Ungarischen Gewässerkommission (ÖUGK) mit den erforderliche Untersuchungen und Berechnungen, das Lösen schon bekannter Probleme durch konkrete baulichen Maßnahmen, Einbeziehung und Austausch von Informationen den Gemeinden, Vorbereitung von aktualisierten Plänen für die geplanten Verhältnisse unter wesentlicher Berücksichtigung der ökologischen Aspekte. Das ist eine einzigartige Möglichkeit, eine handfeste internationale Hochwasserrisikomanagement-Strategie zu erstellen, deren integrierte Lösungen die Bestimmungen der EU Hochwasserrichtlinie, der EU Wasserrahmenrichtlinie und der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie genügen.

Key Information


Lead Partner

Land Burgenland

Email:

helmut.rojacz@bgld.gv.at

Efre-Kofinanzierung:

€ 1 216 916,66

Gesamtkosten:

€ 1 431 666,66

Laufzeit:

01/2017 – 12/2019

Projektpartner

Észak-dunántúli Vízügyi Igazgatóság

Zusammenfassung


Der Neusiedler See ist - als eine der größten und bedeutendsten Natur- und Kulturlandschaften Mitteleuropas - für eine Vielzahl von Nutzungen von großer Bedeutung. Für die Erhaltung einer guten Wasserqualität ist ein funktionierender Wasser- und Stoffaustausch zwischen dem freien See und dem Schilfgürtel enorm wichtig. Jedoch bestehen diesbezüglich nach wie vor gravierende Wissens- und Handlungsdefizite.

Grundsätzliches Ziel des Projekts ist der Erhalt und die Sicherung einer guten Wasserqualität und des guten ökologischen und chemischen Zustands des Sees. Mit der Umsetzung des Projekts wird die Formulierung dafür notwendiger Maßnahmen ermöglicht. Da das Gebiet des Neusiedler Sees durch die AT-HU Staatsgrenze geteilt ist, kann dies ausschließlich durch ein gemeinsames Vorgehen erreicht werden.

Mithilfe des Projekts soll eine große Wissenslücke geschlossen werden, indem Untersuchungen im Hinblick auf den Wasser- und Stoffaustausch zw. dem Schilfgürtel und dem Freiwasser bzw. die Bedeutung dieser Prozesse für die Wasserqualität durchgeführt werden. Damit werden die notwendigen Datengrundlagen für das Gewässermanagement geschaffen. Aufgrund der gewonnenen Daten wird ein Managementplan für die Wasserwirtschaft ausgearbeitet (Kernoutput), der die Basis für ein langfristig angelegtes, integratives Konzept zum Schutz und zur nachhaltigen Sicherung der Wasserqualität bildet und konkrete Empfehlungen für ein bilateral abgestimmtes Monitoring für die Zustandsbewertung des Sees formuliert.

Im Projekt wird erstmals ein Schwerpunkt auf die Strukturen im Schilfgürtel gesetzt. Mit der Ausarbeitung eines Managementplans aus wasserwirtschaftlicher Sicht werden u.a. Empfehlungen für eine optimierte Anlage von Kanälen im Schilfgürtel gemacht, was zur Sicherung der guten Wasserqualität beiträgt. Zudem wird der Ansatz der Zustandsbewertung erneuert: Der See wird zum ersten Mal als eine Einheit (Freiwasser UND Schilfgürtel) betrachtet.


buildings
Priorität 1
WETTBEWERBSFÄHIGKEIT
VON KMU
envira
Priorität 2
UMWELTSCHUTZ
UND EFFIZIENTE
RESSOURCENNUTZUNG
rail
Priorität 3
NACHHALTIGER
VERKEHR
institution
Priorität 4
BESSERE
INSTITUTIONELLE
ZUSAMMENARBEIT

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